Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934–1945 / Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit

Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934–1945 / Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit
Am Dienstag, dem 10. März 2026 um 18:30 Uhr findet in der Fachbibliothek Zeitgeschichte die Buchpräsentation "Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934–1945 / Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit" statt.
Programm:
Begrüßung
Markus Stumpf | Fachbibliothek Zeitgeschichte, Universität Wien
Einleitende Worte
Johanna Gehmacher | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Buchpräsentation
Irene Messinger | Department Sozialwissenschaften, Hochschule Campus Wien
Podiumsdiskussion
Über Biografieforschung und die Praktiken des Biografierens
Irene Messinger | Department Sozialwissenschaften, Hochschule Campus Wien
Johanna Gehmacher | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Jessica Richter | Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Im Anschluss Brot und Wein
Zu den Büchern:
Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-1945.
Kollektivbiografische Studie zur Geschichte Sozialer Arbeit.
Verfolgung und Vernichtung unter autoritären Regimen prägten die frühe Entwicklung der Profession. Anhand von 80 Biografien analysiert die Studie berufliche Netzwerke, Wissenstransfer ins Exil und Formen des Widerstands, und erweitert die Geschichtsschreibung um marginalisierte Perspektiven.
Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit. 80 Biografien von verfolgten Fürsorgerinnen in Wien 1934–1945.
Die Porträts erzählen von Herkunft, Ausbildung, Arbeitsfeldern und beruflichen Netzwerken. Gestützt auf neue Quellen und Bilder dokumentieren sie Erfahrungen von Verfolgung, Anpassung, Widerstand und Flucht. Sie machen weitgehend vergessene Akteurinnen jenseits gängiger Berufsvorstellungen sichtbar. Dieser Band enthält über 180 Bilder.
Irene Messinger. Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit. Nomos Verlag. Wien, 2026.
Zur Autorin:
Irene Messinger ist Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Campus Wien. Die promovierte Politikwissenschaftlerin habilitierte sich mit diesem Thema am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Das Manuskript wurde 2023 mit dem Herbert Steiner Anerkennungspreis des DÖW und der ITH und dem Research Award 2025 der EASSW (European Association of Schools of Social Work) ausgezeichnet.
Kooperationspartner:
Fachbibliothek Zeitgeschichte, Universitätsbibliothek Wien
Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Hochschule Campus Wien, Studiengang Soziale Arbeit
Zukunftsfonds der Republik Österreich
Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus
Stadt Wien Kultur (MA 7)
