„Hamburg des Ostens“? Der Ausbau des Wiener Hafens in der NS-Zeit

Am 21. März 2024 um 18.30 Uhr findet in der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte im Rahmen der Veranstaltungsreihe *at the Library die Buchpräesentation „Hamburg des Ostens“? Der Ausbau des Wiener Hafens in der NS-Zeit statt.

Einladungsfolder (PDF)

Programm:

Begrüßung
Markus Stumpf | Leiter der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Universität Wien

Einleitende Worte
Oliver Rathkolb | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien

Zum Buch
Ina Markova | Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Stefan Wedrac | Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien

Im Anschluss Brot und Wein

Zum Buch:
Das Buch schildert die Geschichte der Wiener Häfen, bevor der Ausbau Alberns zum Getreidehafen ab 1938 beleuchtet wird. Dabei spielen die Entscheidungsprozesse unter den (NS-)Akteuren ebenso eine Rolle wie der Einsatz von Zwangsarbeit. Der Bau und Betrieb eines Ölhafens und des Oder-Donau-Kanals während der NS-Zeit in der Lobau unter massivem Einsatz von zur Arbeit gezwungenen Menschen sowie deren Einzelschicksale sind ebenfalls Schwerpunkte. Ein Blick auf die Nachkriegszeit von Besatzung zu Staatsvertrag und eine statistische Auswertung der Zwangsarbeitsquellen bilden den Abschluss.
Ina Markova / Stefan Wedrac: "Hamburg des Ostens"? Der Ausbau des Wiener Hafens in der NS-Zeit. Böhlau, Wien, 2023.

Zu den Autor*innen:
Ina Markova, Mag.Dr.phil., derzeit Research Associate am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien sowie Projektmitarbeiterin am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Ehemalige Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Center Austria an der University of New Orleans (USA). Bis vor kurzem Mitarbeiterin des Österreichischen Volkshochschularchivs. Publikationen zu kulturwissenschaftlichen Themen (Visual History), Biografieforschung (Publikationen über Tilly Spiegel, Otto Koenig sowie gemeinsam mit KollegInnen zu Franz Marek). Ebenso Mitarbeit an Büchern über die Geschichte des Parlamentsgebäudes sowie des Instituts für Zeitgeschichte.

Stefan Wedrac, Mag.Dr.phil., derzeit Universitätsassistent PostDoc an der Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte; ehemaliger Mitarbeiter des Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus, der Wiener Gebietskrankenkasse, zweier FWF-Projekte, des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Projektmitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Publikationen zur österreichisch-italienischen Geschichte (Triest), zum Ersten Weltkrieg (Isonzo), zur Brauereigeschichte (Zipf), zu der Geschichte der Krankenkassen (Wiener Arbeiterkrankenkasse) und zur Rechts-, Justiz- und Wissenschafts(zeit)geschichte (insbesondere OGH).

Kooperationspartner
Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Universitätsbibliothek Wien
Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien